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Structural Glazing ist eine Verglasungstechnik mittels Verklebung. Sie kommt aus den USA und hat auch in Europa Einzug gehalten. Für Planer bedeutet dies eine Erweiterung der Gestaltungsfreiheit bei vorgehängten Fassaden. Die Erfahrungen mit elastomeren Dichtstoffen ebnete dieser Technik den Weg. Hochwertige Funktionskleber gewährleisten die konstruktive Sicherheit.Die üblichen Rahmen entfallen. Statt dessen wird das Glas an den Scheibenrändern auf den Rahmen geklebt. Die Klebefuge überträgt alle Windlasten auf die Rahmenkonstruktion. Die komplett vorgefertigten Structural Glazing-Elemente werden vor Ort mit der Unterkonstruktion verbunden. In der konsequentesten Ausführung als allseitiges Structural Glazing bietet sich dem Betrachter von außen das Bild einer homogenen, gebäudeumhüllenden Glasfläche, da bei dieser Bauart keine außenliegenden Befestigungs- oder Sicherungselemente vorhanden sind. Bei der zweiseitigen Version werden Sicherungsleisten an zwei gegenüberliegenden Scheibenkanten angebracht. Sie gewährleisten eine formschlüssig gesicherte Verbindung mit der Unterkonstruktion. Zweiseitiges Structural Glazing kann sowohl mit horizontal als auch mit vertikal eingebauten Sicherungsleisten zur Ausführung kommen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit punktuelle, mechanische Sicherungen einzubauen. Auch hier entscheidet einzig der Wille des Gestalters. |